Vom 14. bis 16. Januar 2026 versammelte der Workshop „Envisioning (un)democratic futures“ an der Universität Göteborg internationale Forscher:innen aus Schweden, Italien, Deutschland, Großbritannien, Finnland, Rumänien und Argentinien, um neue Ansätze in der Untersuchung von Populismus, Illiberalismus und Autoritarismus zu diskutieren. Die Veranstaltung wurde von der Research School FUDEM [^https://www.gu.se/en/fudem] organisiert und durch eine Forschungsförderung des Riksbankens Jubileumsfond unterstützt. Die dort präsentierten Beiträge machten deutlich, dass wir uns von simplen Vorstellungen über rechtspopulistische Akteure verabschieden müssen: Statt einer plumpen Ablehnung von Moderne und Wissenschaft beobachten wir eine raffinierte Aneignung progressiver Konzepte, die darauf abzielt, die bestehende soziale Ordnung nach (öko-)nationalistischen und autoritären Vorstellungen umzubauen.
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